Social Media Sales

Social Selling mit Storytelling

Social Media Sales
Social Media Sales Storytelling

So funktioniert Social Selling mit Storytelling

Verkaufen lag mir früher nicht so, aber ich liebe es schon immer, Gespräche mit Menschen darüber zu führen, was sie weiterbringt und ihnen Tipps zu geben.

Warum Social Selling nur mit gutem Storytelling funktioniert. Oft werde ich gefragt, warum ich all den „Aufwand“ mit Social Media betreibe und dies besser finde, als Anzeigen zu schalten. Social Media kostet Zeit, das ist richtig – und zwar Zeit, in der ich strenggenommen kein Geld verdiene. Aber: ich investiere diese Zeit lieber in hochwertigen Content und Gespräche mit meiner Community, als in Anzeigen auf Facebook und Instagram. 

Anzeigen muss ich andauernd schalten. Und das kostet immer wieder Geld. Meine Community habe ich lebenslang. Sie macht Freude und bringt mir im Zweifelsfall Umsatz. Fast alle meine Kundinnen kaufen mehr als einen meiner Onlinekurse und bilden sich jahrelang mit mir fort.

Was Du brauchst, um eine Community aufzubauen und auf Social Media zu verkaufen? Lust zu interagieren und eine Strategie, um regelmäßig Content zu erstellen, der Geschichten erzählt.

Was ist Social Selling?

Social Selling ist kein Social-Media-Marketing Trend oder eine besondere Art, online zu verkaufen. Social Selling ist vielmehr ein natürliches Ergebnis, was dann eintritt,  wenn die Summe aller Kontakte und Erlebnisse, die ich mit meiner Community habe, in einen Kauf mündet. Und zwar weil ich etwas anbiete, das meine Follower brauchen oder haben möchten.

Trust

Vertrauen entsteht dann, wenn ich auf Social Media das zeige, was meine Follower  von mir lernen können. Während sie immer mehr über mich erfahren, merken sie sich, was ich gut kann und speichern mich für bestimmte Themen positiv ab.

Nichts unterjubeln, sondern echten Mehrwert geben

Social Selling ist nie „Wie jubel ich meinen Followern auf Social Media etwas unter?“ sondern „Wie kann ich Menschen weiterhelfen auf ihrem Weg?“. Das funktioniert nicht nur bei Onlinekursen oder Seminaren, sondern auch wenn ich Kerzen oder Mode verkaufe. Grundlage für alle möglichen Umsätze ist authentisches Storytelling – dazu gleich noch mehr.

Ein Social Selling Beispiel in Zahlen

Was bedeutet das in Zahlen? Nehmen wir meinen letzten Onlinekurs-Sale – von Gründonnerstag bis Ostermontag 2021. Den Verkauf wähle ich deshalb, weil das Märchen grassiert, dass man bei einem Sale nichts verdient. Wenn ein Follower über meinen Link kauft, verdiene ich zum Beispiel bei Udemy 97% des Umsatzes. Mit meinem letzten Sale habe ich Roundabout 1.300 Kurse über Instagram verkauft, also 13.000 Euro umgesetzt. Obwohl ich zu der Zeit nur 7.300 Follower auf Instagram hatte und die meisten davon meine Kurse bereits besaßen.

Anhand dieses Beispiels kannst Du Dir ziemlich genau ausrechnen – sechsstellige Umsätze erziele ich bereits in dem Moment, wo ich fünf bis sechs solcher Verkäufe im Jahr mache und vielleicht zwei neue Onlinekurse aufnehme. Zeitlicher Verkaufsaufwand insgesamt sind circa sechs Wochen. Aber: das Social Selling findet eben nicht nur in dieser Zeit statt, sondern das ganze Jahr über. In jeder Konversation mit meiner Community und im besten Fall in jedem einzelnen Instagram-Post.

In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir Einblicke gewähren, wie auch Du solche Erfolge erzielen kannst.

Wer bin ich und wieso funktioniert Social Selling bei mir?

Meine Strategie – schon als ich einen Momblog hatte – war immer, dass Menschen Ratschläge oder Tipps von mir annehmen. Deshalb heißt mein Blog auch meinesvenja und nicht Svenjas Welt. Selbst als ich noch keine Leser hatte, habe ich mir vorgestellt, wie die Leute irgendwann meinen Kuchen nachbacken und eine Freundin zu ihnen sagt: „Der Kuchen ist aber lecker.“ Und sie antworten „Das Rezept ist von meiner Svenja“.

Frage Dich: „Wie hast Du damals auf Social Media angefangen und wie hat sich das bei Dir entwickelt?“. 

"Wenn ich das kann, kannst Du das auch."

Ich war schon immer jemand, den Menschen gerne um Rat fragen und der oft neue Sachen ausprobiert. So kam es auch, dass Menschen häufig – egal ob ich einen Vortrag vor vielen Menschen gehalten habe oder eine Wimpelkette genäht habe – zu mir gesagt haben: „Das könnte ich ja nie“. Und ich antwortete immer:  „Wenn ich das kann, kannst Du das auch“ – was dann auch jahrelang der Slogan meines Blogs war.

Am Leben entlang erzählen

Eigentlich habe ich also nichts anderes gemacht, als im Internet und auf Social genau so zu sein, wie ich im echten Leben auch bin. Denn das Internet gehört ja heute zu unserem echten Leben und es gibt keinen Grund sich dort zu verstellen.

Wenn dann jemand zu mir sagt: „Du bist ja auch so locker vor der Kamera“. Oder „Ja, aber Du hast eine große Community“, kann ich sagen: „Das stimmt“. Aber all das ist so, weil ich nur über Dinge spreche, von denen ich wirklich Ahnung habe. Es gibt also für mich keinen Grund der Welt, unsicher zu sein. Ich erzähle meiner Community davon, was für mich funktioniert und was ich erlebt habe. Ein leichteres Thema gibt es nicht für mich, denn darin bin ich Experte. 

Wenn Dir die Selbstsicherheit nicht zufliegt, kannst auch Du so im Vertrauen auf das, was Du wirklich weißt, üben – mit Medien, die Dir liegen. Für manche ist das eher das geschriebene Wort, andere fühlen sich vor der Kamera pudelwohl.

Wie wird ein Follower zum Käufer? Wo ist der Gamechanger von „klingt gut“ zu „muss ich unbedingt haben“?
Wie kann ich herausfinden, was die Follower beziehungsweise potenziellen Follower anspricht?

Menschen sind erstmal Menschen. Und erst viel später Follower, potenzielle Kunden, Konsumenten und Käufer. Und: Menschen wollen sich mit Menschen verbinden – deshalb heißt es „soziale“ Medien. Mein Mann nennt gerne das Beispiel vom FC Bayern München und dem FC Fürstenfeldbruck. Was ist der Unterschied zwischen beiden Vereinen? Für den einen hast Du ein Gefühl, für den anderen im Zweifelsfall nicht. Warum? Weil Du mehr Geschichten über den FC Bayern München kennst. Auf der ganzen Welt kennen die Menschen Stories vom FC Bayern München, von den Ursprüngen des Vereins bis heute.

Ganz wichtig um Menschen dazu zu bringen, sich an Dich zu erinnern, etwas für Dich zu fühlen, Dich positiv zu besetzen sind zwei Dinge:

    1. Biete jedem Menschen einen Mehrwert – seinen ganz persönlichen Nutzen. Sorge dafür, dass er die Frage „What’s in it for me?“ jederzeit klar beantworten kann.
    2. Bereite Informationen in Geschichtenform auf. Storytelling bewirkt, dass Menschen Sachverhalte besser verarbeiten und erinnern können!

Es geht nicht um: „Das will ich Dir verkaufen“. Sondern um: „Das hast Du davon“. Und glücklicherweise ist das etwas, worüber wir sehr gerne sprechen.

Beispiel: ein Yoga-Account auf Instagram

Wie fühle ich mich als Follower, wenn ich dem Account folge? Gut, wenn ich den Mehrwert für mich in jedem Post herauslesen kann. Das ist der Fall, wenn der Account nicht nur postet „Heute wieder Yoga für den Rücken“, sondern „Muskulatur stärken, Rücken dehnen“. Nicht nur „Heute Abend Yin Yoga“ sondern „Willst Du heute Abend mal wieder so richtig entspannen?“.

Wenn ich jetzt noch ein sympathisches Bild vom Kursleiter dazupacke und die genaue Uhrzeit, biete ich einen praktischen Service. Ganz im Gegensatz zu vielen anderen Accounts, die in Wiederholungsschleife durchtrainierte Yogi-Frauen in komplexen Posen zeigen. Das erhöht aber im Zweifel nur den Status der abgebildeten Frau – als Follower fühle ich mich schnell minderwertig und habe keinen persönlichen Mehrwert.

Was braucht also eine normale Frau, die an Yoga interessiert ist, um gerne zu folgen und irgendwann auch zu kaufen?

Ein Gesundheitsversprechen. Ein Erholungsversprechen. Ein Begleitungs- und Community-Versprechen. Aber nicht nur ein Versprechen, sondern auch handfeste Anleitungen. Wie führe ich diese Pose korrekt aus? Wie kriege ich ein Yogaritual hin? Wie richte ich meinen Yogaraum ein? Oder Case-Studies von Yoga-Journeys verschiedener Mitglieder, in denen ich mich wiedererkennen kann.

Was sind die Mängel von Yoganteressierten in der Pandemie? Gewichtszunahme. Wenig Bewegung. Mehr Stress. Weniger Zeit für sich. Neue Abläufe innerhalb der Familie. Alles hat geschlossen.

Wenn ich bei diesen Mängeln meiner Follower weiterhelfen kann, sie abhole und fördere – dann schaffe ich eine Community.

Was eignet sich zum Verkauf auf Social Media? Ist das auch bei einem austauschbaren Konsumprodukt umsetzbar? Funktioniert das für jedes Produkt? Wie passe ich das an?

Beispiel Kerzen:

Duftkerzen im Homeoffice anzünden, um ein schönes Ritual zu haben und mir etwas Gutes zu tun. Kerzen in der Badewanne zum Entspannen oder beim Yin Yoga. Draußen auf dem Balkon. Beim Familienessen. Oder die Kerze als Accessoire, weil die Farbe so gut zu meinen neuen Kissen passt. 

All das birgt Stoff für Geschichten. Aber auch: Wo und von wem wird die Kerze hergestellt. Was für Inhalts- oder Duftstoffe sind drin? Faire Produktionsbedingungen? Was hast Du für eine Verbindung zu Kerzen?

Beispiel Tupperware:

Der ganze Bereich Food ist in Coronazeiten explodiert. Vorratshaltung, vorkochen und Meal-Prep, einfrieren. Kleine Freuden in Coronazeiten waren Picknicks oder Ausflüge. Kinder lernen kochen – praktische Hilfsmittel. Wie kann ich das visuell ansprechender machen? Was machen Kolleginnen? Aber auch was die großen Seiten machen, wie Springlane oder Food52 – die ja eigentlich auch nur Küchenwaren verkaufen. Dort gibt es Rezepte ohne Ende kostenlos. Weil Rezepte Menschen interessieren, die Tupperware brauchen.

Beispiel Pamela Reif:

Bei Pamela Reif gibt es die Workout Videos umsonst (Angel-Content) und sie verkauft Kochbücher, Nahrungsmittel und Kleidung.

Verkaufen ohne Marktschreierei! Wie Du nicht zu verkäuferisch wirkst durch schreien, nerven oder aufdringlich sein.

Das ist mein Lieblingspart beim Social Selling. Zu Beginn habe ich gesagt, dass Geschichten besser verkaufen. Um das mit dem „nicht so verkäuferisch“ zu verstehen, schauen wir uns jetzt genau an, welche Inhalte ich in meinem letzten, großen Onlinekurs-Sale in den sozialen Medien auf Instagram gepostet habe:

    1. Stories in denen ich jeden Tag zwei meiner Kurse genauer beschreibe. Ich erkläre, was meine Käufer lernen und können, wenn sie die Kurse belegen. Ich erzähle außerdem, was ich selbst mit dem Wissen aus den Kursen erreicht habe – plus die konkreten Infos dazu (Kursbild, detaillierte Zahlen „Ich habe XY Follower auf Pinterest“, etc.). Beim Storytelling ist es wichtig, das Gesagte zu belegen. Sonst ist es eine bloße Behauptung und die Menschen können kein Vertrauen aufbauen.
    2. Abwechslungsreiche visuelle Einblicke und Hingucker. Mal ein Video, dann Infoslides mit CTA (Call to Action) sowie visuelle Beispiele, die ich mit dem Kurswissen erstellt habe (Grafiken, GIFs, Muster, etc.) 
    3. Success-Stories von Kunden und Feedback von meiner Community.
    4. FAQs: „Wie lange kann ich die Kurse anschauen?“ „Sind die Kurse noch aktuell?“ „Kann ich Dir Fragen stellen, wenn ich etwas nicht verstehe?“. 
    5. Ein Story-Bit mit konkreter Kaufaufforderung, CTA.
    6. Ein Video „Was ist eigentlich das Besondere an meinen Kursen?“.

Wie launche ich und wie nehme ich meine Follower auf diese Reise mit?

In der Sales-Phase kannst Du fast alles posten und wirkst nicht aufdringlich. Das Feedback meiner Community ist eher: „Danke für den Sale“. Du fragst Dich, wie ich das hinbekomme? Indem ich nicht künstlich launche, sondern permanent. Und zwar mit Hilfe der Heldenreise. 

Du kennst die Heldenreise noch nicht? Schau Dir mal diesen Blogpost dazu an: Die 12 Stufen der Heldenreise kompakt erklärt.

Social Selling mithilfe der Heldenreise

Hier möchte ich Dir die Heldenreise in Kurzform zeigen: Die Heldenreise hat 12 Stufen. Folgt mir ein Follower auf Social Media und hat noch nichts bei mir gekauft, befinden wir uns meist gemeinsam in Stufe 6, „Bewährungsproben, Verbündete, Feinde“.

Heldenreise Uwe Walter

Die ersten 5 Stufen der Heldenreise haben mein Follower und ich wie folgt miteinander verbracht:

Stufe 1: Mein Follower kommt aus seiner gewohnten Welt (ich bin selbständig) mit einem Mangel (ich verkaufe zu wenig).

Stufe 2: Er hört den Ruf zum Abenteuer (ah – ich könnte mehr Storytelling machen, da gibt es ein Seminar dazu, wo ich das lerne, das scheint sich positiv auf die Verkäufe auszuwirken) und

Stufe 3: verweigert den Ruf direkt wieder (dazu habe ich keine Zeit oder anderes ist erstmal wichtiger oder das Seminar ist mir zu teuer).

Stufe 4: Dann trifft der Follower mich – das ist die vierte Stufe Begegnung mit dem Mentor. Und indem er mir auf Social Media folgt macht er

Stufe 5: erste Schritte in der neuen Welt – und zwar in der Welt des Storytellings. Mein Abonnent findet meine Beiträge spannend, alles ist interessant, bunt und neu. Dann kommt die

Stufe 6: Bewährungsproben, Verbündete, Feinde. Das ist die Stufe, in der wir uns aneinander gewöhnen. Er liest sich immer wieder Content von mir durch. Manchmal stimmt er mir zu und manchmal vielleicht auch nicht. Mal fühlt er sich inspiriert und dann wieder ertappt (stimmt – so ticke ich wirklich).

Wichtig ist, dass ich etwas bei meiner Community auslöse. Dass meine Beiträge jeden einzelnen Follower abholen. Nur deshalb bleiben sie dran, nur weil meine Follower das Gefühl habe, dass ich sie wirklich weiterbringe. 

Wenn jemand in dieser Stufe 6 mit mir ist, ist das wie ein Dauer-Launch. Ich zeige wiederholt Mehrwerte (ganz kostenfrei), beantworte alle Fragen in den Direct-Messages, auch wenn ein Follower noch nie etwas bei mir gekauft hat. Ich bin für meine Community da und wirklich daran interessiert, weiterzuhelfen. Meine Follower vertrauen mir, ich vertraue ihnen. Wir haben eine echte Beziehung. Manchmal geht diese Beziehung jahrelang, bevor jemand etwas bei mir kauft.

WEIL SIE NICHT DESHALB ENTSTANDEN IST, DAMIT GEKAUFT WIRD.

Sondern weil das mein WHY ist – Menschen zu fördern und zu inspirieren.

Jetzt kommen die Stufen, die den Sale abbilden:

Das sind Stufe 7: Die tiefste Höhle. „Wenn ich das in der Tiefe lernen und erfolgreich werden will, kostet das Geld. Ich muss mich verändern. Ich muss sagen, dass ich etwas noch nicht weiß. Und: da sitzen sicher nur coole Leute, die alles schon können und ich bin nur eine Hausfrau, die sich verändern will – eine kleine Marketingexpertin, eine Einzelhändlerin oder eine Yogalehrerein.“ Diese Art von Kleinmachen kennen wir wohl alle.

Und Stufe 8, der Entscheidungskampf. In der Stufe 8 wird gekauft, wenn die Beziehung zur Community, die Art und die Qualität meiner Inhalte passen. Das ist der Sale, in dem ich einfach ankündige und zeige, was ich für meine Community habe. Deshalb ist das bei mir auch nicht „salesy“. Denn ich muss niemanden davon überzeugen, etwas zu kaufen. Die Entscheidung, ob meine Follower mir vertrauen, ist vorher gefallen. Die Frauen (und Männer) können jetzt frei entscheiden, ob das was ich gerade anbiete, jetzt für sie passt.

Eins meiner größten Learnings im Social Selling Prozess: Dass es total OK ist, etwas mehrfach zu sagen. Genau zu formulieren, was ich mir wünsche und meine Community konkret darauf hinzuweisen.

Social Selling ohne zu viel von sich preiszugeben, geht das?

„Muss ich vor die Kamera?“

„Oder geht’s auch persönlich ohne Gesicht?“

„Wie frisch und fit muss ich aussehen, wenn ich Insta Stories mache?“

„Was mache ich, wenn es mir schwer fällt, vor der Kamera zu reden?“

Du musst gar nichts. Aber Du kannst Dir in diesem Zuge kurz überlegen, von wem Du selbst lieber kaufst.

A) Von einer Person, die Du nicht siehst oder B) von jemandem, der sich zeigt?

Der häufigste Grund, warum jemand nicht vor die Kamera möchte, ist übrigens Unsicherheit bzw. Angst vor Ablehung. Es ist fürs Branding und die Wiedererkennbarkeit aber absolut unschlagbar, frei in die Kamera reden zu können. Ich würde immer dazu raten, sich mit Gesicht zu zeigen und das zu üben, bis es einem leicht fällt. Das birgt einfach immens viele Vorteile.

F&A zu Social Selling

Zum Schluss möchte ich ein paar Fragen und Antworten mit Dir teilen, die mir meine Community bei meinem IG-Live zum Thema Social Selling gestellt hat. Vielleicht hilft Dir das ein oder andere weiter:

Ich nutze kein Instagram Shopping, da ich ausschließlich digitale Produkte verkaufe. Infos und eine Instagram Shopping Anleitung findet ihr direkt auf der Instagram Website: business.instagram.com/shop

Ich nutze die IT-Recht Kanzlei, das ist die größte anwaltlich organisierte Händlerbetreuung. Die IT-Recht Kanzlei ist immer auf dem neuesten Stand. Bei Rechtsfragen empfehle ich den Blog der Kanzlei. Ihr könnt Monatsabos abschließen für AGB’s, Impressum und Datenschutz.

Ich nutze die IT-Recht Kanzlei, das ist die größte anwaltlich organisierte Händlerbetreuung. Die IT-Recht Kanzlei ist immer auf dem neuesten Stand. Bei Rechtsfragen empfehle ich den Blog der Kanzlei. Ihr könnt Monatsabos abschließen für AGB’s, Impressum und Datenschutz.

Ich nutze die IT-Recht Kanzlei, das ist die größte anwaltlich organisierte Händlerbetreuung. Die IT-Recht Kanzlei ist immer auf dem neuesten Stand. Bei Rechtsfragen empfehle ich den Blog der Kanzlei. Ihr könnt Monatsabos abschließen für AGB’s, Impressum und Datenschutz.

Nein. Aber Du brauchst eine Website, um plattformunabhängig Inhalte posten zu können, die bleiben und die Kunden bei Google finden können. Deine Website gehört Dir und Du hast die volle Kontrolle.

Das Geld liegt überall da, wo Du regelmäßig Kontakt mit Menschen hast und ihnen dabei Mehrwert in Geschichtenform bietest, denn das baut Vertrauen auf.

Je UNABHÄNGIGER von Plattformen das geschieht, umso besser. Blogs. Websites. Newsletter. Doch woher kommen die Menschen, die auf Deine Mailingliste oder Deinen Blog kommen? Von Social Media und Google. Also ist „unabhängig“ immer relativ.

Wenn Du eine Mailingliste hast, an die Du regelmäßig tolle Inhalte für potenzielle Kunden rausschickst – und das auch noch mit einer hohen Öffnungsrate – kannst Du diese natürlich auch prima nutzen, um zu verkaufen.

Ich habe einfach angefangen und ein Gefühl für meine Leserinnen entwickelt. Als ich dann Buyer-Personas erstellt habe, hatte ich bereits vier, fünf stereotypische Follower im Kopf und habe einfach beim echten Leben „abgeschrieben“.

Einfach machen! Starte und eröffne einen Social Media Channel. Poste Deinen ersten Post. Mache die erste Story. Zeig Dich und biete den Followern Mehrwert in Deinen Stories. Regelmäßigkeit schlägt Häufigkeit. Los geht’s. 

Mach einfach das, was Du machen möchtest auf dem Kanal, den Du hast. Ab heute. Der entwickelt sich ganz alleine in die richtige Richtung. Manche Abonnenten werden gehen, andere kommen neu dazu.

Für B2B gilt genau das gleiche wie für B2C. Ich weiß das so genau, weil ich sowohl an große Firmen verkaufe, als auch an Studentinnen. An Marketingleiter und an Hobbyzeichnerinnen. An Mütter, Singles, Kirchenverbände und NGOs.

Diese künstliche Unterscheidung, die wir in Deutschland schon viel zu lange machen, in „professionell, Business“ und „unprofessionell, privat“ ist total überholt.

Für mich ist jeder, den ich erreichen möchte, erstmal ein Mensch. Und ich bin mir sicher: jeder möchte auch als solcher angesprochen werden.

Ich habe übrigens auch viele Menschen hier, die erst privat bei mir kaufen, und dann mit der ganzen Firma in die Storytelling Masterclass kommen. Oder die beruflich auf mich aufmerksam werden und sich dann durch die alten Artikel auf meinem Mütterblog lesen, sich wiedererkennen und meinen Hefezopf backen.

Wir müssen echt aufhören so zu tun, als hätten wir alle eine Persönlichkeitsstörung. Ich BIN doch immer diese eine Svenja. Das gehört doch alles zu mir. Das ist doch nicht unprofessionell, dass ich auch eine Familie habe, die einen Hefezopf essen möchte.

Nicht EINEN Mitarbeiter zum Markengesicht machen, sondern ein Team von Mitarbeitern. Die können ja auch andere Gesichter filmen und zeigen (Geschäftsführer, Designer, Marketingleiter, Produktentwickler, Azubi). 

Ich halte es für ganz gefährlich, Social Media bei einer Person, dem „Social Media Manager“ anzugliedern. Sichtbarkeit, Brand Awareness und Verkäufe auf Social Media sind ein Garant für den Erhalt des eigenen Arbeitsplatzes – egal in welcher Position man in einem Unternehmen tätig ist. Deshalb betrifft es jeden und es sollte auch jeder in der Lage sein, in Content-Formaten zu denken und Ideen beizusteuern. 

Ich würde nicht zu ehrgeizig anfangen. Die Erstellung meines ersten Udemy Onlinekurses hat drei Wochen gedauert und war ein ewiges Auf und Ab der Gefühle. Heute brauche ich eine Woche, um einen Kurs aufzunehmen und fertigzustellen.

Man kann fast jedes Thema in kurzen oder langen Kursformaten aufbereiten.

Meine Erfahrung ist, dass Menschen einen Kurs mit 30 Minuten eher anschauen, als einen mit zweieinhalb Stunden.

Manche Dinge lassen sich jedoch nicht kurz vermitteln. Beispielsweise ein Online Yoga Teacher Training. Aber das ist dann auch Teil des Produkts und des Konzepts.

Die Frage darf meiner Meinung nach anders formuliert werden:

„Was sollte ich meinen Followern zeigen, damit sie verstehen, dass mein Produkt ein Problemlöser ist?“

Weil ich verstanden habe, dass ich meiner Community alle Tools der Welt vermitteln kann – wie man Videos macht, wie man Grafiken und GIFs baut, wie man Plattformen befüllt, wie man bloggt. Das ist auch alles genial und macht Spaß und bringt was.

ABER wenn Du nicht weißt, wie Du eine Geschichte erzählst, dann kannst Du nur den Bruchteil des Potenzials erreichen, das Du in Dir trägst. Und das ist einfach schade.

Deshalb habe ich Anfang 2021 angefangen, noch enger mit meinem Mann Uwe Walter zusammenzuarbeiten und unsere Storytelling Masterclass nach vorne zu bringen. Das ist das zweitägige Seminar mit 

    • a) den Storytelling-Inhalten, die ich von meinem Mann gelernt habe und mit denen ich erfolgreich geworden bin. Und 
    • b) geht es da am zweiten Tag um eure ganz konkreten Fragen, Fälle und Projekte. Da sind dann zusätzlich also immer noch unsere freie Mitarbeiterin Claire oder ich dabei und das ist quasi wie ein Privatcoaching. Sehr genial und schießt einen echt in eine andere Umlaufbahn.

Also: wenn Du Lust hast, mehr in dem Bereich von uns zu lernen, schau Dir gerne unsere Storytelling Masterclass an! Und folge mir auf Instagram – ich werde Dir in den kommenden Jahren eine Menge cooler Sachen rund um das Thema Storytelling und Digital Storytelling erzählen.

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