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Storytelling in Radio und Podcast

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Storytelling Radio & Podcast

Wer einmal in der Storytelling Masterclass war, ist danach „lebenslang“ im Storytelling Masterclass Alumni Club. Dort bilden wir uns sechsmal im Jahr kostenlos weiter – um auf dem Laufenden und miteinander in Kontakt zu bleiben.

In diesem Post zeigen wir euch drei kleine Ausschnitte aus einem unserer virtuellen Alumni Meetings, um euch einen kleinen Einblick zu geben. Es ging um das Thema „Kopfkino – Was gutes Storytelling im Radio und beim Podcast bewirken kann.“

Wie lerne ich meine Hörer kennen?

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Sigi Sommer war der bekannteste Journalist der Münchner Abendzeitung. Der Unterschied zu seinen Kollegen? Er war nie im Büro. Anstatt dessen hat er seine täglichen Artikel draußen geschrieben. Er saß im Café, im Biergarten, redete mit den Menschen. Und jeder Leser der Münchner Abendzeitung hatte das Gefühl, dass in dieser kleinen Kolumne Leben ist – von Menschen, von draußen.

Wenn ich als Moderator oder Redakteur einer Sendung rausgehe und mit Menschen rede, hat das einen großen Einfluss auf mich. Ich muss dann aber auch einen Raum der Transformation haben, der Anpassung.

Will man Radio oder Sendungen wirklich verbessern, ist das größte Geheimnis die Begegnung mit dem Antagonisten, also mit dem Gegenhandler. Der Protagonist bin ich, ich handle, mache zum Beispiel einen tollen Podcast. Um wirklich gut zu werden und gute Geschichten zu erzählen, muss ich mich mit der anderen Meinung, dem Gegenüber auseinandersetzen.

Jetzt stellt sich die große Frage:

– Wie lerne ich die Hörer kennen?

– Auf welche Weise kann ich das systematisieren?

– Was ist das Schöne an dieser Person?

– Was liebt diese Person? Die Träume dieser Person?

– Wo sind ihre Herausforderungen? Was sind ihre Schmerzen?

Und für mich von großer Bedeutung und immer eine magische Storytelling-Frage:

Sag mir, was du liebst und wo Du an deine Grenzen kommst?

Bei dem Punkt „an die Grenzen kommen“ wird es sofort wahnsinnig interessant und charaktervoll.

Ideen für Zuhörer*innen

    1. Wer ist die Person?
    2. Was ist das Schöne an ihr?
    3. Was liebt sie?
    4. Ihre Träume?
    5. Ihre Herausforderungen?
    6. Was sind ihre Schmerzen? Ihre Grenzen?
    7. Wie können wir ihr zuhören? Der Person eine Bühne geben?
    8. Wie helfen wir der Person sich gut zu fühlen und sie abzuholen?

Hier kannst Du mit einem Klick die Storytelling Fragen für Zuhörer in Radio und Podcast gratis herunterladen.

Wenn ich diesen Prozess mit Radiosendern oder in Unternehmen durchführe, findet das in umfassenden Workshops statt. Beim Radio nehmen wir bereits versendete Stücke, schneiden diese neu zusammen und produzieren sogar komplett neue Stücke in einem anderen Stil. Und die führen wir Menschen vor. 

Beim großen Antenne Bayern Relaunch haben wir zum Beispiel ganz viele Befragungen gemacht – bei bestehenden Hörern und bei Hörern von anderen Sendern, die wir gerne für uns gewinnen würden. Wir haben ihnen alles vorgespielt – jeden Moderator, jede Stimmung, alle Inhalte. Und haben dabei zum Beispiel auch beim Wetterbericht fünf verschiedene Varianten angefertigt, um herauszuhören: welche spricht den Hörer am meisten an?

Du musst folgendes wissen, sonst eierst Du rum: Ohne Kunden kein Erfolg.

Deshalb ist es ja auch so genial, wenn ich einen Podcast mache: Ich kann mich selber erzählen. Ich kann selbst Geschichten erzählen oder ich habe jemanden vor dem Mikro, eine andere Person. Oder, was bei Clubhaus jetzt interessant ist, ich hole mir acht Leute zum Thema Storytelling. Und rede mit acht verschieden Menschen auf der Bühne darüber, was ja multipersonal ist. Vielleicht ist sogar noch ein Gegner dabei, der es gar nicht interessant findet und dann kommen noch Follower auf die Bühne.

Wie erzähle ich Heimat?

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Klassische Radiosender haben immer eine Beziehung zum Sendegebiet. Sie heißen Antenne Niedersachsen, Antenne Bayern, WDR oder SWR. 

In einer tiefenpsychologischen Studie in Kärnten (Österreich) haben wir herausgefunden, was die Leute im Radio auch hören wollen – nämlich ihre Beziehung zur Heimat. Sie wollen wissen, dass sie an einem tollen Ort leben. So ein bisschen wie „unser Ort ist besonders oder schöner als der andere Ort“.

Jetzt geht es nicht darum, das Thema marketingmäßig und subjektiv zu überladen. Sondern darum, das Besondere, den USP herauszuarbeiten. Warum ist zum Beispiel NRW einzigartig?

Das ist beim Podcast natürlich anders, weil ich einen Podcast überall empfangen kann. Hier muss ich mir imaginär überlegen: Was ist eigentlich das Territorium, auf dem ich spiele? Das ist eine bedeutende Entscheidung und eine sehr wichtige Frage.

Die Sprache

Da sind meine Ideen: Wie sind wir hier? Was ist die Sprache in Sachsen oder Thüringen? Wie leben wir hier, was sind die Werte?

Ein großes Thema ist zum Beispiel: Die Schweizer sprechen Schwyzerdütsch. Im Schwyzerdütsch fühlt man sich zuhause. Aber geh mal rüber nach Berchtesgaden. Jedes Dorf hat eine andere Sprache, eine andere Form des Dialekts und die Leute wollen genau das hören. Es ist wichtig für sie.

Ich erinnere mich, dass Antenne Bayern anfangs überhaupt nicht bayerisch geklungen hat – null. Das sollte klingen wie für jedermann und war künstlich draufgesetzt. Dabei ist es so wichtig. Wie erzähle ich meine Heimat, meine Beziehung zu meinem Land – die mir auch das Geld dafür geben. Wie sind unsere Werte da drinnen, wo sind wir komparativ, wo sind wir vergleichbar oder besser – Superlative.

Besonderheiten aus der Region

Oder was auch süß ist, wir haben vielleicht die schlechteste Fußballmannschaft Deutschlands. Es gab mal einen wundervollen Artikel in der ZEIT von der erfolglosesten Fußballmannschaft Deutschlands – die Verkleinerungsform. Es geht nicht einzig um das Größte. Aber tatsächlich orientieren sich Menschen immer, wollen wissen, wie sie besser vorankommen. Wir sind Selbstoptimierungswesen.

Und dann ist auch immer von Bedeutung: Wie erkenne ich mich wieder? Wie erkenne ich mich in der Heimat wieder? 

Ideen zu Heimat erzählen

    1. Wie sind wir hier? Leben wir hier?
    2. Wie sind unsere Sprachen?
    3. Wie sind unsere Werte? (Beispiele geben)
    4. Wo sind wir komparativ? Wo sind wir superlativ? Und wo diminutiv?
    5. Wie erkenne ich mich hier wieder? (Rückkopplungen)
    6. Wie entwickeln wir unsere Heimat weiter?

Hier kannst Du mit einem Klick die Storytelling Fragen zur Heimat gratis herunterladen.

Eine Tante von mir guckt zum Beispiel gerne K11 – eine Krimiserie, die in München gedreht wird. Und sie sagt, sie liebt es auch, weil sie alle Locations wiederkennt. Also müssen wir uns fragen: Wie erkenne ich im Radio, ob das Radio auch für mich gemacht ist, wenn ich in Hamburg oder in Lüneburg lebe? Das hören die Menschen am Sound. 

Die Hörer lieben es, wenn möglichst viel reportagig erzählt wird, so dass ihre Heimat lesbar wird. Deshalb brauchen wir Formate im Programm, in denen wir Heimat erzählen. Wo wir die Stimmen der Menschen abbilden, sie zu Wort kommen lassen.

Ich durfte schon bei vielen Senden die On Air Promotion weiterentwickeln. So ist zum Beispiel bei Antenne Bayern die Idee der Heimathymne entstanden. 

Oder wir sammeln authentische O-Töne: „Es ist so schön, in Bayern zu leben, wenn ich morgens mit dem Rad an der Isar entlang fahre.“ Man muss versuchen, die Heimat zu erzählen. Nicht nur zu behaupten „Wir lieben Bayern“, sondern das auch wirklich zu belegen.

Wie werden Songs zu Heldenreisen?

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Ein weiterer Bestandteil beim Storytelling im Radio ist natürlich Musik. Da sagen viele „Was hat das jetzt mit der Heldenreise zu tun?“

Im Prinzip sind alle 200 oder 300 Lieder, die im Radio im klassischen Rotationsprinzip gespielt werden, kleine Heldenreisen.

Die Bedeutung von Songs verstehen

Es gibt eine Webseite namens songfacts.com. Hier kann man nahezu jeden Song eingeben und findet Seitenweise Datensätze. Außerdem gibt es weitere Links und Infos zu allem, was der Künstler jemals über diesen Song erzählt hat und was historisch darüber bekannt ist.

Normalerweise interessiert es die Musikredakteure in der Redaktion gar nicht – für sie ist Musik oft nur ein BPM-Baustein. Wie ein Brikett, das man in den Kamin wirft. Nach dem Motto: „Der Kamin muss ja brennen, also werfe ich Lieder rein und der brennt dann durch.“ Dabei hilft einem der Musik Computer, damit es zu einer gewissen Reihenfolge kommt – ein speziell aufgesetztes System.

Aber es ist die Aufgabe des Storytelling, immer wieder Seele in solche automatisierten Systeme zu bringen. Zu überlegen

„Welches Lied täte jetzt gut?“.

Wenn es ein Morgen ist und es regnet, vielleicht weint der Himmel, vielleicht weint meine Seele, weil es Montagfrüh ist und ich denke mir „Was für ein dunkler Tag, es ist kalt und unwirklich“. Aber: Ich fühle mich gerne wohl. 

Jetzt kann ich im Narrativ über ein Semantikprogramm schauen, welches Lied da gut reinpassen würde. Sowohl von der Melodie, damit die Leute eine Rückkopplung haben und ich sie aufsteigen lasse – was im heutigen Programm leider nur selten stattfindet. Das Talent wäre da, weil die Musikredakteure ja ein unglaubliches Musikwissen und Musikliebe in sich tragen.

Was kann man bei der Musik mit Storytelling machen?

Ideen zur Musik

    1. Die Geschichte des Songs
    2. Geschichte des Künstlers
    3. Emotionale Geschichte, wie der Song entstanden ist
    4. Reaktionen von Menschen, was der Song für sie bedeutet
    5. Grund, warum wir den Song jetzt spielen: Chronobiologie, Anlass
    6. Geschichte, wie wir den Song mit der Seele der Zuhörer verbinden
    7. Songs für Menschen und ihre Geschichte

Hier kannst Du mit einem Klick die Storytelling Fragen zur Heimat gratis herunterladen.

Man kann die Geschichte des Songs erzählen. Man könnte zum Beispiel sagen:

Erinnert ihr euch an eure Jugend – an eure engsten Freundinnen, euren Lieblingsplatz im Freibad und die langen Abende am See? Oder an euren letzten Liebeskummer?

Dann habe ich eine ganz andere neuronale Verbindung, der Song bedeutet mir wieder viel mehr. Diese Methode nennt man auch Pre-Selling: man baut eine Rampe, damit das Lied ganz anders auf die Hörer wirken kann. 

Oder ich erzähle die Geschichte des Künstlers, oder von Menschen, die Reaktionen auf den Song hatten. Bei Songfacts gibt es beispielsweise unter dem Songeintrag  oft hunderte von Kommentaren von Menschen, die erzählen, was sie mit dem Song assoziieren. 

Das heißt: hier habe ich einen Fundus von Stories, die ich erzählen kann – ein echter Goldschatz. Ich war überrascht, dass die meisten Radioleute davon noch nie gehört haben. Das hängt damit zusammen, dass Formatradio einen gewissen Status Quo hat, einen gewissen Workflow – und dass man gar nicht mehr wirklich an die Sachen rankommt.

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Die 12 Stufen der Heldenreise – kompakt erklärt am Beispiel des New York Times Videos „Slomo“.

Die Heldenreise ist das „Modell“, das allen erfolgreichen Hollywoodfilmen zugrunde liegt. Ob Star Wars oder Harry Potter, Pretty Woman oder Findet Nemo – jeder dieser Filme ist nach dem Grundmuster der Heldenreise gebaut. „The Hero’s Journey“, ursprünglich erforscht vom großartigen, amerikanischen Mythenforscher Joseph Campbell. Und in Hollywood vor allem bekannt geworden durch Christopher Voglers Buch „The Writer’s Journey“ (Die Odyssee des Drehbuchschreibers).

Jeder erfolgreiche Songtext, jeder Bestseller fußt auf der Heldenreise. Jede gute Geschichte, die Du Dir merkst und aus der Du etwas lernst, folgt ihrem Muster. 

Damit auch Du von diesem dramaturgischen Wissen profitieren kannst, erklären wir Dir in diesem Post kompakt die 12 Stufen der Heldenreise. Und illustrieren jede einzelne Station der Heldenreise verständlich am Beispiel des New York Times Videos „Slomo“. 

So holst Du das Maximum aus diesem Blogpost raus:

    1. Schau das komplette Video an und lass es ohne Vorkenntnisse auf Dich wirken. 
    2. Lies die einzelnen Stufen der Heldenreise durch und versuch nachzuvollziehen, wie sie in „Slomo“ umgesetzt sind.
    3. Schau Dir das Video erneut an und nimm dabei den Timecode zu Hilfe, um die Anwendung der Heldenreise besser zu verstehen. 
    4. Achte auf Musikwechsel – diese weisen oft einen Stufenwechsel hin.
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Das New York Times Video „Slomo“.

Die Heldenreise erklärt am New York Times Video "Slomo"

Bevor wir jetzt mit den Stufen der Heldenreise beginnen: Es gibt eine Besonderheit in Slomo. Die Filmemacher haben sich entschieden, in der Jetztzeit zu beginnen. Deshalb wird die ersten fast zweieinhalb Minuten eine Miniatur, sprich eine Zusammenfassung von Slomos Geschichte erzählt.

Miniatur in Slomo 0:00-2:23

„I’d say that before Slomo I became the typical institutionalized, educated western man. But now I consider myself like a tip of a great iceberg of consciousness.“ 

Warum das wichtig ist? Um direkt zu verstehen: die Heldenreise bietet viele Möglichkeiten und muss nicht starr genutzt werden. Sie kann in andere Erzählsysteme eingebunden werden. Sie kann variiert werden. Ratsam sind solche „Ausreißer“ aber erst, wenn man das System einmal in seiner Grundstruktur verstanden hat und anwenden kann.

Heldenreise Uwe Walter
Heldenreise Storytelling

Die 12 Stufen der Heldenreise

1. Gewohnte Welt

Die Gewohnte Welt ist die, die Du in- und auswendig kennst. Sie ist vorhersehbar und bietet Dir große Sicherheit. Montagmorgen, Beginn der Arbeitswoche. Mittwoch Tennis. Am Sonntag ein Ausflug mit der Familie. 

Aber die Gewohnte Welt ist auch eine Welt des Mangels. Sie ist weder aufregend und besonders, noch gibt es überraschende Momente am laufenden Meter. Nur Dich und Dein typisches Verhalten. 

Wenn Du Dich fragst: 

– „Was sind meine Träume?“

– „Worüber ärgere ich mich am meisten?“

– „Und was würde ich gerne machen, wenn ich frei entscheiden könnte?“

resultieren Deine Antworten meist direkt aus den Mängeln der Gewohnten Welt. 

Gewohnte Welt in Slomo: 2:24-3:11

„I had a full practice and I was going to all these different hospitals and doing very well. And it was kind of the zenith of manhood.“ 

2. Ruf zum Abenteuer

Wenn der Held den „Ruf zum Abenteuer“ hört wird ihm klar, dass er sich aus seiner Gewohnten Welt herausbewegen muss. Seine Komfortzone verlassen muss. Denn wenn die alte Welt Mängel hat, braucht es nur eine kleine Instabilität, um mitten drin zu sein, im Abenteuer.

Dein Ruf zum Abenteuer ist Dein erster unverstellter Blick auf das, was sein KÖNNTE. Deine innere Stimme spricht zu Dir und sagt „Das muss ich ausprobieren. Ich will wissen, ob ich das kann. Ich will endlich mein Leben beginnen. Ich will das machen.“ 

Ruf zum Abenteuer in Slomo 3:12-3:55

„Do what you want to.“ 

3. Verweigerung des Rufs

„WAAAS? Jetzt hat meine Gewohnte Welt einen Mangel, ich habe den Ruf zum Abenteuer gehört – und JETZT soll ich ihn verweigern?“

Nein, Du sollst nicht: Du wirst. Einfach weil es in unserer Natur liegt. Sobald Deine Berufung oder der Mensch, der Du im besten Fall sein könntest, zum Greifen nah sind, wirst Du Entschuldigungen suchen. 

Du spürst schon jetzt, dass das bevorstehende Abenteuer viele Herausforderungen für Dich bereithält. Du wirst jede Menge Energie brauchen, um sie zu bewältigen. Dein ganzes Leben wird sich verändern. Ein guter Grund, um zu sagen: “Warte eine Sekunde! Ich bin mir nicht sicher, ob ich das wirklich will!”.

Verweigerung des Rufs in Slomo 3:56-6:20

„I was lost in a rational world for a good 20 years after that.“ 

4. Begegnung mit dem Mentor

Der Mentor ist eine „Quelle der Weisheit”. Jemand, der in einem bestimmten Bereich mehr weiß als Du. Meist, weil er mehr Erfahrungen gesammelt hat. Du kannst mit jeder Frage zu ihm gehen (und ich bin mir sicher, dass Dir beim Lesen dieser Zeilen jemand einfällt, der in Deinem Leben ein Mentor war). 

Vielleicht ist Dein Mentor schon immer da, vielleicht kennst Du ihn erst seit einer Woche. Zeit spielt keine Rolle. Es zählt nur, dass der Mentor auf einem „Wissensschatz“ sitzt, der Dein Wachstum fördert. Damit ist er für Deine persönliche Entwicklung von größtem Wert. Nur er hat Informationen, die Dir helfen, Dich auf Deine Berufung und nicht auf Deine Angst zu konzentrieren. 

Begegnung mit dem Mentor in Slomo 6:21-7:30

„And I remembered that old guy saying „Do what you want to.“ 

5. Überschreiten der ersten Schwelle

Das Überschreiten der ersten Schwelle ist der Moment, in dem Du etwas tust, was sich nicht umkehren lässt. Davor war die Veränderung eher ein Gedanke, ein mögliches Konzept. Ab jetzt bist Du der Veränderung verpflichtet und gehst voll in ihr auf. 

Du kündigst Deinen alten Job. Du meldest Dich für den Malkurs an. Fängst an Dein Buch zu schreiben. Schreibst Dich für ein Studium ein. Solange es ein aktiver Schritt in Richtung Talent, Traum und Berufung ist, ist es Dein metaphorischer Übertritt in die besondere Welt, den zweiten Akt Deiner Reise.

Überschreiten der ersten Schwelle in Slomo 7:31-8:22

„Everyday I would come out and just skate as long as I could.“ 

6. Bewährungsproben, Verbündete, Feinde

In der 6. Stufe der Heldenreise lernst Du viele neue Menschen kennen. Für einige ist Deine Reise eine Bedrohung – schließlich bist Du neu in ihre Welt gekommen und willst dort einen Platz einnehmen. 

Spätestens ab jetzt wirst Du beginnen, zu sagen was Du denkst. Das wird Dir zwar ein paar neue Feinde, aber auch jede Menge Verbündete einbringen. Verbündete sind besonders wichtig, weil sie Dir die Regeln der neuen Welt beibringen und Dich herumführen. 

Bewährungsproben, Verbündete, Feinde in Slomo 8:23-11:25

„Almost nobody thought I was normal – even me.“

7. Vordringen in die tiefste Höhle

Ein Redewendung, die diese Stufe präzise beschreibt: „Es fällt mir wie Schuppen von den Augen.“ Plötzlich siehst Du kristallklar – auch Deinen Antagonisten. Du begreifst, welcher Kollege an Deinem Stuhl sägt. Und warum Du nicht den Hauch einer Chance hast, den letzten Betreuungsplatz im Kindergarten zu ergattern. 

Gleichzeitig erkennst Du auch Deinen größten inneren Feind. Das kann Deine Passivität sein oder Deine Unfähigkeit, ein Geheimnis für Dich zu behalten. Vielleicht ist es auch Deine Gutgläubigkeit oder Dein Wunsch, Dich mit allen gut zu verstehen. 

Das Vordringen in die tiefste Höhle ist der Tag vor dem dramaturgischen Klimax, der Tag vor dem Showdown. Der Alarmknopf ist in Reichweite – aber noch ist nichts passiert. Nur, dass Du erfasst hast, was geschehen könnte. Du stehst Auge in Auge mit dem, was oder wen Du am meisten fürchtest. 

Vordringen in die tiefste Höhle in Slomo 11:26-13:08

„Everybody has the capacity to dream up and believe anything he wants to.”

8. Entscheidungskampf

Etwas ändert sich – ohne die Möglichkeit, es wieder rückgängig zu machen und die alte Weltordnung wieder herzustellen. 

Es ist der Moment, vor dem Du am meisten Angst hast, weil Du spürst, dass er Dich am meisten verändern wird. Du schaust dem Tod ins Auge, weil ein alter Glaube oder ein Wertesystem stirbt. Oder weil es z.B. bei einem Unfall oder am Sterbebett der eigenen Eltern wirklich um den Tod geht. Vielleicht ist es etwas ganz anderes, was Dich verändert: Du bekommst ein Kind oder verrätst Dein größtes Geheimnis. 

Jedenfalls ist das DIE Situation, vor der Du Dein ganzes Leben lang Angst hattest. Aber: ohne Schmerz keine Verwandlung. 

Entscheidungskampf in Slomo 13:09-13:23

„I don’t identify as a doctor anymore. At this point I am just trying to get through the rest of my life without becoming an asshole again.“ 

9. Belohnung und Ergreifen des Schwerts

Nachdem der Held im Entscheidungskampf „stirbt“ und wiedergeboren wird, wird in Stufe 9 ausgiebig gejubelt. Große Freude und auf das Geschaffte machen sich breit. Du hast gewonnen – und jetzt bekommst Du die Belohnung. 

Dein Schiff ist leichter, Du siehst wieder klarer und fühlst Dich frei. Dein Körper ist wie energetisiert und Du würdest am liebsten sofort mit allem loslegen. Jetzt beginnt die wichtigste Reise Deines Lebens: die Reise zu Deinem wirklichen Selbst. 

Belohnung und Ergreifen des Schwerts in Slomo 13:24-14:02

„The people that love Slomo are cheering for one person that got away.“ 

10. Rückweg

Der Rückweg ist gleichzeitig eine erneute Hinwendung zur Veränderung. Wir müssen Zweifel und Ängste überwinden und uns wieder dem Abenteuer zuwenden. 

Rückweg in Slomo 14:03-14:16

„This is your ‚good old days’. It only gets worse from here on OK?”

11. Erneuerung/Verwandlung

Die Stufe 11: Das kannst Du sein, wenn eure Kinder endgültig das Haus verlassen und Du mit Deinem Partner zum ersten Mal wieder so lebst, wie ihr das vor eurer Familiengründung getan habt. Liebevoll einander zugewandt, aber mit einer viel tieferen Verbindung als früher. 

Eine andere Funktion dieser Stufe ist die Reinigung. Ihr versöhnt euch wirklich, lacht wieder miteinander und alles was euch vorher gestört hat, scheint verflogen. 

Diesmal steht nicht “nur” eure geistige und körperliche Gesundheit auf dem Spiel. Jetzt geht es um das Wohlergehen einer ganzen Welt, manchmal auch Wertewelt. 

Erneuerung/Verwandlung in Slomo 14:17-14:21

“Gentlemen, we are ready to skate.“

12. Rückkehr mit dem Elixier

In der letzten Stufe der Heldenreise kehrst Du mit dem Elixier zurück. Was heißt das genau? 

Du erreichst jetzt einen Status, in dem Du es schafft, den höchsten Nutzen all dessen, was Du auf Deiner Reise gelernt hast, in Dein Leben zu integrieren. Dadurch wird Dein Leben viel besser. 

Rückkehr mit dem Elixier in Slomo 14:21-15:29

Slomo skatet bei Sonnenuntergang auf dem Pacific Beach Boardwalk in San Diego. 

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Wofür Storytelling?

Storytelling Masterclass

Storytelling Masterclass Journalistenschule Köln

Die Storytelling Masterclass

"Mein Traum ist, dass sie jeder besucht, weil ich das Gefühl habe, dass es auf der Welt nichts Schöneres gibt, als Geschichten und das Leben zu reflektieren." Uwe Walter über seine Storytelling Masterclass.

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Storytelling, wie geht das?

Eine gute Geschichte begeistert mich, bringt mich zum Fliegen. Zu einer guten Geschichte gehört nicht nur, was sie sendet, sondern auch wie sie auf den Zuhörer wirkt. Es findet ein Dialog statt zwischen der Geschichte (Erzähler) und demjenigen, der sie wahrnimmt (Zuhörer). Das heißt, eine Geschichte kann mich mitreißen, weil sie meine Fantasie entzündet. Oder sie berührt mich, weil sie mich in meinem Trauma abholt – in meiner Ist-Situation. Sie zeigt mir genau die Stellen auf, die mir wichtig sind, bildet eine Rückkopplung und ich denke mir:

“Wow! Das ist doch genau die Geschichte, die mir gut tut oder die ich gesucht habe.”

Das ist für mich das Schönste, was eine Geschichte kann. Wenn ich das Gefühl habe, als sei sie für mich erzählt. Die Geschichte tut mir gut, weckt meine Neugierde, gibt mir neue Energie und lässt mich an neuem Wissen teilhaben.

"Sie transformiert mich auf eine großartige Weise."

Storytelling Masterclass Uwe Walter Seminar

Erzählmodelle im Storytelling

Die Welt verändert sich blitzschnell und sehr stark. Das heißt unsere Erzählformen müssen sich unglaublich schnell anpassen.

Es kann sein, dass eine Geschichte, die ich vor fünf Jahren supererfolgreich gemacht habe, jetzt überhaupt nicht mehr funktioniert.

Warum? Weil der Markt gesättigt ist. Das heißt die Zuschauer oder auch die Leser haben das Modell verarbeitet und brauchen jetzt wieder einen ganz neuen Ansatz.

Ich muss also ganz sensibel schauen: Welche Erzählmodelle und welche Brainscripts funktionieren noch und welche nicht? Dabei hilft uns Storytelling.

Wofür Storytelling?

Für wen ist Storytelling spannend? Wer kann an der Storytelling Masterclass teilnehmen?

Storytelling ist für jeden interessant, der mit Kommunikation zu tun hat – im Prinzip ist das jeder Mensch. Denn Kommunikation ist der Dialog zwischen der Welt und mir.

In der Regel kommen Leute zur Storytelling Masterclass, die beruflich aktiv sind. Oft sind es Redakteure, oder PR-Leute, Autoren, Filmmusiker, Coaches, Speaker, Sales Director, Content Marketing Spezialisten, Kreativdirektoren, Geschäftsführer, Unternehmer und Einzelunternehmer. Die verstehen wollen: Was steckt wirklich dahinter? Und zwar hinter jedem einzelnen Schritt. Wie kann ich meinen Kunden und Ziele erreichen – mit Hilfe von Storytelling?

Aber es kommen auch Menschen im Umbruch. Frauen, die 15 Jahre die Kinder und die Familie betreut haben und jetzt nochmal durchstarten wollen. Langzeitangestellte, die sich ein eigenes Unternehmen aufbauen möchten.

Studenten, die gerade ihre Masterarbeit schreiben.

Menschen, die durch eine Kündigung oder einen Schicksalsschlag merken: „Das kann noch nicht alles gewesen sein.“

Storytelling und Heldenreise

Ich würde mir wünschen, dass jeder einmal die Storytelling Masterclass besucht, weil sie jeden voranbringt. Das Seminar gibt einem eine strukturelle, dramaturgische Kompetenz fürs Leben. 

In der Storytelling Masterclass machen wir uns auf unsere eigene Heldenreise. Wir fragen uns „Was mache ich mit meinem Leben?“ und „Welche Rolle spiele ich in meinem Leben?“ Das gilt sowohl für den Beruf, als auch für das Privatleben.

Nur wenn wir Antworten auf diese Fragen finden, ist ein Durchbruch möglich. Und die Storytelling Masterclass ist der Workshop, in dem jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, plötzlich einen Durchbruch kriegt und sagt:

„Jetzt verstehe ich endlich, was da eigentlich los ist. Und was ich machen muss, um meinen Platz, meine Bedeutung zu finden.“ 

Denn: wir haben zwar ein Bauchgefühl, aber das Bauchgefühl reicht nicht aus, um Geschichten – und die eigene Heldenreise – wirklich auf den Punkt zu bringen.

Du möchtest Storytelling lernen?

Alle virtuellen Termine für die Storytelling Masterclass sowie die ersten Präsenzseminare im Sommer findest du mit einem Klick hier:

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Protokoll erstellen mit Storytelling

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Wie schreibe ich ein Protokoll, das Menschen lesen und verstehen?

Kommunikation ist die eine Zutat, die ich wirklich immer brauche, wenn ich mein Team führen, meine Mitarbeiter entwickeln oder meine Produkte verkaufen will. Deshalb wird in Meetings die ganze Zeit gesprochen. Aber: wie kommuniziere ich die Inhalte und Ergebnisse solcher Treffen effektiv an all die, die nicht teilnehmen?

Warum deutsche Protokolle oft unwirksam sind

In der deutschen Protokollkultur haben wir uns darauf spezialisiert, die Geschehnisse und Entscheidungen mehrerer Menschen in einer Mitschrift (Besprechungsprotokoll) möglichst knapp zusammenzufassen. Das Besprochene wird im Ergebnisprotokoll auf wenige Sätze und Stichpunkte runtergekocht. „Bitte nur das Wesentliche, wir sind alle sehr beschäftigt.“

Also feilt der Protokollant beim Protokoll erstellen an einem Bullet Point Skelett mit folgenden Punkten:

1. Plan

– Neues, angepasstes Branding 2021 

– Devise für Grafik und Inhalte: menschlicher, näher, authentischer, einfacher, klarer

– usw.

Wenn wir das lesen, sagen uns diese Schlagworte unter den einzelnen Punkten zwar etwas. Wir können uns grob vorstellen, was beschlossen wurde. Aber verstehen wir genau, worum es geht? Nein, weil das gesamte „Fleisch“ – die Entscheidungswege, die genaueren Angaben, die  ausschmückenden Ideen – weggelassen werden. Weil wir im Protokoll die Story des Meetings amputieren, verliert das Protokoll jegliche Wirkung.

Selbst Menschen, die an der Besprechung teilgenommen haben, müssen sich beim Lesen vom Verlaufsprotokoll anstrengen, die Aussagen wieder mit dem Geschehen zu verknüpfen. Drei oder vier Wochen nach dem Treffen, ist ein Verstehen deshalb nahezu unmöglich – auch weil das Erlebte immer mehr verblasst. 

Wie soll es dann erst Kollegen gehen, die beim Gespräch nicht anwesend waren, die bei der Umsetzung der Beschlüsse aber eine aktive Rolle spielen sollen? Oder deren Geschäftsbereich von den Entscheidungen betroffen ist – sie aber anhand des verknappten Protokolls nie eine Chance hatten, das zu begreifen? 

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Im Video siehst Du, wie anders ein Protokoll direkt klingt, wenn wir beginnen, es als Story zu erzählen.

Wie fertige ich ein exzellentes Protokoll an?

Um ein Protokoll zu erstellen, das Menschen lesen und verstehen, müssen wir weg von der Abstraktion und die Seele des Erlebten wiedergeben. Wir Menschen brauchen die Zusammenhänge, die Wegfindungen, den emotionalen Klebstoff zwischen den Zeilen.

Wir brauchen eine Story, um uns das Gelesene „anzuverwandeln“.

Dazu gibt es beim Protokoll erstellen eine ganz einfache Technik:

Wir fragen die Teilnehmer: „Ist es OK für euch, dass ich den Ton mitlaufen lasse und unsere Sitzung aufzeichne, um nachher ein aussagekräftiges Protokoll verfassen zu können?“ Dann zeichnen wir das gesamte Meeting mit der Sprachaufnahmefunktion unseres Handys auf. 

Warum? Weil erst beim zweiten Hören die Erkenntnisse kommen – das wirkliche Verstehen. Beim ersten Hören sind wir oft mit unserer eigenen Story beschäftigt. Hören etwas und denken: „Ah, da bin ich anderer Meinung. Das sehe ich ganz anders.“ 

Wenn wir aber nach Hause fahren und die Aufnahme noch einmal in Ruhe anhören, kriegen wir einzelne Gefühlsregungen der Teilnehmer mit. Wir merken: da haben wir zugehört, da nicht – und da haben wir ein Thema komplett übersprungen. Um Gespräche in ihrer Komplexität wirklich zu verstehen, brauchen wir die Zeit des zweiten Hörens.

Als Protokollführer ist es unsere Aufgabe, den Lesern einen nachvollziehbaren Text an die Hand zu geben, mit dem sie ihre Aufmerksamkeitslücken schließen können. Diese Verarbeitung und der damit zusammenhängende, viel größere Lerneffekt findet nur statt, wenn wir uns diese Zeit nehmen. Erst danach können wir ein narratives Protokoll schreiben, das eine andere Wirkung entfalten kann. 

Storytelling statt PowerPoint

Warum Jeff Bezos keine PowerPoint-Slides mehr sehen möchte

Jeff Bezos ist der CEO von Amazon – und ein großer Fan der Heldenreise. Deshalb hat er kalte, aus dem Zusammenhang gerissene PowerPoint-Slides in seinem Unternehmen verboten. Er möchte, dass Ideen immer im narrativen Stil präsentiert werden. 

Was heißt das? Als Amazon Mitarbeiter schreibst Du das, was Du rüberbringen möchtest, als richtige Geschichte auf – wie einen Filmstoff.

Bezos sagt: „Wenn Deine Idee die Form einer Geschichte hat, hat sie immer auch einen Anfang, einen Held, Konflikte und am Ende eine Lösung.“

Solch eine Story erzählt davon, wie Menschen handeln, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert werden und sehr wichtig: wie sie diese lösen. Sie zeichnet einen nachvollziehbaren Weg, mit dem wir uns aufgrund eigener Erfahrungen verbinden können. 

Ist die Story geschrieben, geht der Mitarbeiter damit in die Sitzung, verteilt sein Skript und die Teilnehmer lesen es erst einmal in Ruhe. Erst dann wird darüber gesprochen. 

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Im Mitschnitt aus der virtuellen Storytelling Masterclass erzähle ich von Bezos PowerPoint-Verbot.

Was das exzellente Protokoll und Jeff Bezos PowerPoint-Verbot gemeinsam haben

Das exzellente Protokoll und Jeff Bezos andere Art der Ideenpräsentation haben eins gemeinsam: Sie hauchen der Abstraktion wieder Leben ein und füllen den geschäftlichen Raum bewusst wieder mit Seele und Menschlichkeit. Und genau diesen Kontext brauchen wir Menschen, um ein klares Bild zu entwickeln, an dem wir festhalten und das uns Kraft für die Umsetzung gibt.