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Die besten Reels Tipps – Teil 2

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Die besten Reels Tipps - Teil 2

Welche Musik darf ich für Instagram Reels nutzen? Welche Themen eignen sich für Reels? Wie funktioniert das Align Tool? Wie funktioniert das Green Screen Tool? Und wie schneide ich coole Übergänge? In „Reels Tipps – Teil 2“ findest Du hands on Antworten auf Deine Fragen und kannst sofort anfangen, Reels zu erstellen für Dich oder Dein Unternehmen. Viel Spaß!

Inhalt von diesem Blogbeitrag

1. Welche Musik darf ich für Instagram Reels nutzen?

Die Regeln, die für die Musiknutzung gelten, gelten auch bei Fotos und Videos. Auf der sicheren Seite bist Du immer dann, wenn DU die Rechte besitzt. Dafür brauchst Du einen Anbieter, bei dem es jede Menge richtig gute Musik gibt, die Du – auch kommerziell – nutzen darfst. 

Wichtig ist, dass dieser Anbieter folgende vier Sachen bereit stellt:

    1. Songs, die modern klingen.
    2. Sound Effects.
    3. Sinnvolle Suche, z.B. über Keywords, Genres, Alben oder „Find similar“.
    4. Und die Möglichkeit, Listen anzulegen, damit Du immer gute Songs griffbereit hast. 

Ich nutze seit Jahren Epidemic Sound und bin damit top zufrieden.

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2. Welche Themen eignen sich für Reels?

Am einfachsten gehen Reels dann von der Hand, wenn Du die Themen spielst, für die Deine Follower Dich lieben.

Frag Dich: Welchen Content liken und loben Deine Follower bei Dir auf Social Media besonders oft? 

– Tool-Tipps? 

– Inspirierende Gedanken?

– Naturaufnahmen? 

– DIYs? 

– Business-Inspirationen? 

– Oder Lebensratschläge? 

Mach Dir eine Mindmap dazu und schon hast Du den allerschönsten Themenfahrplan für Reels und bist dicht dran an den Bedürfnissen Deiner Follower.

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3. Wie funktioniert das Align Tool?

Mit dem Align Tool kannst Du in der Instagram App pfiffige Übergänge aufnehmen, bei denen sich im Bild wie durch Zauberhand etwas ändert. Ein Beispiel ist das klassische Outfitchange Reel, wo die Umgebung bestehen bleibt und nur das Outfit wechselt. 

Bei dieser Funktion ist das System immer gleich und funktioniert in drei einfachen Schritten:

    1. Du nimmst im Reels Editor ein Video auf. Erst wenn diese erste Aufnahme im Kasten ist, erscheint das Align Tool. 
    2. Wenn Du jetzt auf das Align Tool klickst, bekommst Du das Schlussbild der vorherigen Aufnahme angezeigt. Verändere jetzt das, was Du verändern willst und richte das Handy wieder genau so aus, wie zuvor.
    3. Jetzt das nächste Video aufnehmen. In der Vorschau kannst Du die beiden Videos dann exakt übereinander legen – und kannst das so oft wiederholen, wie Du willst. Easy, oder?
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4. Wie funktioniert das Green Screen Tool?

Du willst auf Knopfdruck nach New York reisen? Oder möchtest vorne im Bild zu sehen sein, während im Hintergrund ein Video läuft, dass Du so für Deine Follower kommentieren kannst? Dank Green Screen Effekt kein Problem – und eine einfache Möglichkeit, Deine Reels ohne großes Schnitt-Know-how so zu pimpen, dass sie visuell interessanter für die Nutzer werden. Das Green Screen Tool ist richtig cool und wird zum Beispiel von der Tagesschau oft in Reels verwendet.

Mit der Green Screen Funktion kannst Du einen virtuellen Hintergrund zu Deinen Videos und Bildern hinzufügen. Du findest die Funktion unter „Effekte suchen“ und „Green Screen“. Ich nehme immer das Original „Green Screen von Instagram“. Am besten speicherst Du dir den Effekt ab. Beim Reel erstellen mit Green Screen zuerst den Effekt auswählen und dann die gewünschten Medien hinzufügen. 

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5. Wie schneide ich coole Übergänge?

Übergänge – die sogenannten „Transitions“ – sind bei Reels oft das Salz in der Suppe. Egal ob Du hüpfst, schnipst oder die Kamera zuhältst – die visuelle Abwechslung sorgt dafür, dass Deine Follower nicht weiterswipen. Natürlich passt das nicht für jedes Thema – aber wenn es passt, knallt es dafür richtig. 

Du selbst kannst die Transition sein, zum Beispiel weil Du Dich im Clip bewegst. Oder Du legst eine funky Überblendung zwischen zwei Videos, da gibt es je nach Schnittprogramm jede Menge coole Sachen zu entdecken. Reels leben davon, dass Du Deine Follower unterhältst – und dazu gehört eben auch der visuelle Budenzauber.

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Du möchtet endlich wissen, wie Du mit Reels anfängst? Wie Du für Dich oder Dein Unternehmen auf Social Media Reels erstellst ohne Zeitaufwand? Und alle Reels Tipps und Tricks für den Schnitt lernen? Dann ist dieser Blogpost für Dich. Viel Spaß beim Ausprobieren und Reels erstellen! 

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1. Wie fange ich mit Reels an für Instagram?

Erinnerst Du Dich noch, als vor ein paar Jahren die Insta Stories neu waren und wir alle lange gebraucht haben, um uns das erste Mal zu trauen? Klar, Instagram Stories waren eine ganz neue Kommunikationsform. Wir mussten uns vor der Kamera zeigen und haben plötzlich Videos aus unserem Alltag gesendet. 

Auch Instagram Reels sind eine neue Kommunikationsform – nur jetzt werden wir zusätzlich mit noch mehr Technik konfrontiert.

Um die Hemmung vor Deinem ersten Reels-Dreh zu verlieren, mach Dir bewusst: Reels sind erstmal nichts anderes als Stories. Mit dem Unterschied, dass Stories automatisch in 15 Sekunden lange Teile (Takes) geschnitten werden. Bei Reels schneidest Du Dein Material selbst zusammen, so dass Du in 30 Sekunden oder 60 Sekunden viele verschiedene Bilder zeigen und deshalb noch viel unterhaltsamer sein kannst.

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2. Ich habe keine Zeit für Reels

Hältst Du Reels für zeitaufwändig, weil Du

    1. denkst, dass Du sie wahnsinnig aufwändig produzieren musst. Viele Reels, die viral gehen sind jedoch ganz einfach aufgenommen.
    2. versucht hast, Dein Reel im Reels Editor bei Instagram aufzunehmen und entmutigt aufgegeben hast, weil es viel zu kompliziert war?
    3. denkst, dass Du noch viel lernen musst, bevor Du Dein erstes Reel erstellen kannst? 

Die Wahrheit ist: Du musst Dich nur trauen. Deinen eigenen Stil entwickeln und lernen, wie Du mit einer kostenlosen Schnitt App umgehst.

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3. Wie mache ich gute Reels mit möglichst wenig Aufwand?

Frage Dich, bei welchem Thema Du häufig um Rat gefragt wirst. Formuliere dieses Thema als Frage – und das ist der Titel Deines Reels.

Beispiel: Du hast einen Kinderladen. Dann lautet die Frage vielleicht „Was schenke ich einem Dreijährigen? 

Wie würdest Du diese Frage normalerweise beantworten? Bei unserem Kinderladenbeispiel wahrscheinlich im Kundengespräch. Wende Dich also der Kamera zu und sag genau die Sätze und zeig genau die Dinge, die Du normalerweise Deinen Kunden sagst und zeigst.

Ganz wichtiger Tipp: Immer wenn Du während einer Reelsproduktion plötzlich merkst, dass es kompliziert wird, halte einen Moment inne. Stell Dir die Frage: Wie wäre es, wenn es leicht wäre? Und dann mach es genau so.

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4. Wie mache ich ein Reel von A-Z?

Zieh die folgenden sechs Schritte durch und schon hast Du Dein erstes Reel im Kasten:

    1. Externe Schnitt-App runterladen. Ich nutze CapCut.
    2. Thema skripten. Nimm eine Frage, die Dir deine Follower immer wieder stellen, und beantworte sie schriftlich.
    3. Videobits drehen: Setz Dich vor die Kamera und sprich ein, was Du gerade geschrieben hast.
    4. Die Videobits bei CapCut einladen, hintereinander schneiden und den Film ausspielen.
    5. Deinen Film bei Instagram als Reel hochladen und eine Musik hinzufügen.
    6. Veröffentlichen.
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5. Wie schneide ich Reels?

Öffne Deine App und lade alle Clips und Bilder ein, die Du für Dein Reel verwenden willst.

    1. Sortiere die Clips in der Reihenfolge, wie sie vorkommen sollen.
    2. Leg Deinen Ton drauf, also lad Deine Musik hoch oder nimm ein Voice Over auf. 
    3. Jetzt schneidest Du Dein Reel – und je nachdem, was Du für ein Reel machst, fällt natürlich auch der Schnitt unterschiedlich aus. Manchmal ist es wichtig, dass die Bilder farblich zusammenpassen. Manchmal ist es wichtig, dass die Musik auf den Beat passt. Und manchmal ist es wichtig, eine gute Story zu erzählen. 
    4. Ich finde ein Reel gelungen, wenn ich mich nachher anders fühle. Also entweder gelacht habe oder etwas dazu gelernt habe.

Hier findest Du meinen Onepager mit 55 Reels Ideen mit Beispiellinks.

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Kommunikation: Wie wir uns heute zeigen müssen, um Menschen zu erreichen

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Wie wir uns heute zeigen müssen, um Menschen zu erreichen

Wer Menschen erreichen oder ihnen etwas verkaufen möchte, muss heute anders kommunizieren, als früher. Gerade für die jüngeren Generationen, die mit YouTube, Influencern, Likes und Kommentaren aufgewachsen sind, fühlt sich Kommunikation nur dann gut an, wenn sie in beide Richtungen offen ist. Deshalb sind Adblocker für viele ein Muss, um ungewollte Beschallung zu reduzieren. Während nur 34,7  Prozent der 55 – 64jährigen Adblocker verwenden, sind es 46,2 Prozent der jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren.

Aber auch abseits von Werbebotschaften haben jüngere User feine Antennen für das, was sie als „sketchy“ oder „unecht“ bezeichnen.

Wie können wir also lernen, zeitgemäß zu kommunizieren? Und damit sicherstellen, dass unsere Botschaften gehört werden – von allen Generationen?

Jahrzehntelang haben wir im Businessumfeld vor allem erzählt, wie toll wir sind – und selten nachgefragt, was wir für andere tun können.

Doch Hau-drauf-Vertrieb, Hochglanzwerbung und Imagefilme gepaart mit leeren Worthülsen (Der beste Betrieb am Markt!) und nicht belegten Behauptungen (Wir kümmern uns um Sie!) sind heute wirkungsloser. Genauso wie ihr visuelles Pendant, die Stockfotos, die wir künstlich und unecht finden.

Empathische Kommunikation

Trotzdem gibt es immer wieder Texte, Bilder und Videos, die wir gerne durchlesen und anschauen. Manchmal treffen wir auf Menschen und Unternehmen, die so kommunizieren, dass wir ihnen vertrauen, glauben und bei ihnen kaufen möchten. Weil sie den Mut aufbringen, ihre unverstellte, empathische Menschlichkeit zu zeigen. Sich so benehmen, wie sie gerne behandelt werden möchten. Und damit die Welt der Zukunft formen.

So zum Beispiel der Bekleidungsfabrikant John Peter Boden, der eine der besten Bestellhotlines der Welt hat. Dort sitzen Frauen am anderen Ende der Leitung, die nicht nur die Ware kennen, sondern auch Zeit haben, sich mit den Anruferinnen zu unterhalten. Bestimmt einer der Gründe, warum viele Frauen sich gut bei Boden aufgehoben fühlen und sich auch trauen, persönliche Fragen zur Passform zu stellen: „Ist in dem Kleid auch genug Platz für meinen Busen?“ Dieses Beziehungsangebot führt sicherlich zu mehr Verkäufen und weniger Retouren. 

Kaum etwas ist so wertvoll, wie die Message „Ich höre Dir zu. Ich bin für Dich da. Ich nehme mir gerne Zeit für Dich.“ 

Noch können Chatbots solche Kontakte nicht ausreichend imitieren, weil sie auf vorproduzierte Sprachnachrichten oder -bausteine zugreifen. Auch beschränken viele Unternehmen ihre Kundenkommunikation auf die für den Umsatz kritischen Momente. Aber es macht halt einen Riesenunterschied, ob ich mich wirklich um Kunden kümmere und individuell und empathisch auf ihre Anliegen eingehe. Oder mich nur dann melde, wenn ich etwas verkaufen will oder Angst habe, dass zum Beispiel ein Abo wieder gekündigt wird. 

Der soziale Vergleich

Mit Social Media ist der soziale Vergleich 24/7 bei uns eingezogen. Heißt: weil wir permanent Menschen in ihrem vermeintlich natürlichen Lebensumfeld sehen, vergleichen wir uns fortwährend mit ihnen. „Die weiß genau, wie es geht“ denkt die Frau 30plus über die Social Media Influencerin mit ihren Dior Taschen und lässt sich von Sätzen wie „Wenn Dich das jetzt triggert, bist Du hier genau richtig!“ zum Kauf peitschen. Meine Teenager finden das zum Totlachen.

„Ich vertraue niemandem, der seine persönliche Geschichte so offensiv mit eigenem Profit verknüpft.“

Wenn also auf YouTube eine Werbung für ein Coachingangebot eingespielt wird, in der jemand sagt: „Ich sitze hier im Loft und wenn Du wissen willst, wie ich so reich geworden bin, dann kauf meinen Onlinekurs“, dann denken junge Menschen „Warum muss der denn überhaupt Werbung schalten, wenn er so erfolgreich ist?“ und schalten ab.

Never let them take you to the second location.

Mehr noch: sie durchschauen Behauptungen und reagieren empfindlich auf Druck. „Wenn jemand sagt: „Komm in mein Webinar, um mehr zu erfahren“ bin ich weg. Kann der mir doch auch jetzt hier im Video erzählen, was ich wissen muss.“

Lustig – das erinnert mich ein bisschen an eine Szene in Oprah Winfreys Talkshow vor mehr als 2 Jahrzehnten:

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Egal ob Dir jemand auf offener Straße die Knarre an den Kopf hält und sagt „Steig in mein Auto“ oder ob jemand sagt „Komm in mein Webinar“ – die Taktik dahinter ist dieselbe. Denn der „Täter“ rechnet sich mehr Chancen aus, mit Dir zu machen, was er will (Dich umbringen oder Dir was verkaufen), wenn er mit Dir alleine ist.

Heute, wo jeder via Social Media Kontakt zu potenziellen Kunden aufnehmen kann, bergen gute Geschichten einen Riesenschatz.

Ganz einfach erklärt: Wenn wir Geschichten erzählen, beginnen Menschen uns zuzuhören. Aber das wirklich Außergewöhnliche passiert in ihrem Innern – unsichtbar für das menschliche Auge. Die Gehirnwellen vom Erzähler und seinen Zuhörern beginnen synchron zu schwingen.

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Genauso funktioniert es bei Erzählungen in Filmen und Büchern. Wenn ihr bei einem Film weinen müsst, dann liegt das daran, dass der Schauspieler seine volle Lebenskraft und Traurigkeit in die Rolle legt. Genauso wenn ihr beim Lesen eines Buches lachen müsst – dann hat der Autor seine gebündelten Erfahrungen mit all ihrer Komik für euch in Buchstaben gegossen.

Geschichten funktionieren, wenn wir unsere besten Ideen preisgeben, unsere wertvollsten Erkenntnisse und unsere berührendsten Gefühle. So geben wir unseren Zuhörern die Chance, diese Gefühle auch zu empfinden und sich auf einem tieferen Level von Mensch zu Mensch zu verbinden.

Find your voice

Wir sind in einer Ära angekommen, in der wir unsere authentische Stimme entwickeln dürfen. Endlich können wir die angepasste Ausdrucksweise und die genormte Kommunikation aus Schulzeit, Studium und Beruf mit etwas ersetzen, mit dem wir uns selbst wohler fühlen. 

Ein mutiger Akt, der sich so wahnsinnig lohnt. Oder wie es einer unserer Kunden mal ausgedrückt hat:

„Ich hatte verstanden: Ich konnte mich nicht mehr hinter „So machen wir das schon immer“ verstecken. Ich musste mich als Mensch mit all meinen Talenten zeigen und meine Stimme zum Ausdruck bringen.“

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