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Social Media Strategie 2022

Social Media Strategie 2022

Social Media Strategie 2022
Social Media Strategie 2022

Deine Social Media Strategie 2022 – stressfrei und machbar

Was ist wichtig für Deine Social Media Strategie 2022? Dass sie genau zu Dir und Deinen Followern passt, damit Du sie stressfrei über Monate verfolgen kannst. Deshalb geht es in diesem Post nicht um neue Features, heiße Social Media Marketing Trends und schnelle Erfolge. Sondern um fünf langfristige Verhaltensweisen, mit denen Du auf Social Media echtes Miteinander erleben und erhebliche Umsätze einfahren kannst.

Inhalt von diesem Blogbeitrag

1. Sei zuverlässig – über lange Strecken.

Wir alle wünschen uns, dass die Menschen, mit denen wir uns umgeben, ihre Versprechungen einlösen.

Sag deshalb auf Social Media deutlich: „Das bin ich – und ich werde zuverlässig mit folgenden Themen für Dich da sein.“ Nur so kannst Du kontinuierlich und wertschöpfend die Geschichten erzählen, die wirklich wichtig sind.

Mach zum Jahresstart keinen wasserfesten Plan, um möglichst oft Inhalte zu teilen und dann nach drei Wochen frustriert aufzugeben. In der Pandemie stellt diese Herangehensweise aus der „alten Zeit“ für viele eine Überforderung dar.

Notiere lieber die Themen, zu denen Du regelmäßig Artikel schreiben und Ideen und Gedanken teilen möchtest. Solche, an denen Du lange sitzt und feilst und die genau deshalb das Potenzial haben, echte AHA-Momente auszulösen. Die so viel Deiner Werte und deshalb so viel Mehrwert in sich tragen, dass sie das Leben und Denken Deiner Follower nachhaltig bereichern.

Bei mir sind das beispielsweise

a) Video, SEO, Bloggen und GIFs,

b) meine Social Media Pausen, Sport und mein Mittagsschlaf und

c) Storytelling und die Heldenreise.

Für meinen Mittagsschlaf- und Zeit-für-mich-Content kriege ich immer viele Zuschriften.

Diese Planung an Themen und nicht an „Content-Pieces“ entlang ist eine wahnsinnige Erleichterung. Du kannst auf lange Sicht planen, in die Tiefe gehen und die anstrengenden Sprints hinter Dir lassen. Denke an das, was Du in drei, in fünf, in zehn Jahren schaffen willst – und nicht daran, was Du in den nächsten zwei Wochen veröffentlichen „musst“.

Die Grundregel lautet: Nicht dauernd, sondern regelmäßig.

Und das heißt auch: Verantwortung zu übernehmen, dass dieser Content Deine Follower regelmäßig erreicht. Dabei entscheidest Du, welcher Weg zu Dir passt. Anzeigen, SEO Optimierung, posten auf Social, Blogposts schreiben. Hier gilt: Je mehr Deine Bemühungen mit Deinen Werten übereinstimmen, desto eher wirst Du die Menschen erreichen, die zu Dir passen.

Reflektionsfrage: Welche Themen möchte ich 2022 immer wieder mit meinen Followern teilen und für sie aufbereiten?

2. Zeig Dich – im Video.

Nur wenn Du Dich immer wieder zeigst, können Deine Follower beginnen, Dich zu mögen, Dir zuzuhören, Dir zu vertrauen und Dich zu vermissen. Die effektivste Art, Nähe herzustellen, ist eine Videoaufnahme.

„Zeig Dich“ ist im Jahr 2022 kein Hinweis mehr auf die Plattformen, auf denen Du vertreten sein musst. Sondern welches Medium Du überwiegend nutzen solltest. Wenn Du jetzt direkt aufschreist: „Das kann ich nicht. Das will ich nicht. Dafür bin ich zu alt, dick, schüchtern, hässlich, unbegabt“, frag Dich: Was ist momentan auf allen Plattformen gleich? Es wird mehr Video konsumiert – und zwar meist in Kurzform. TikToks, Reels, Stories, YouTube Shorts, Pinterest Idea Pins.

Sichtbarkeit Social Media

Bewegtbild für mehr Sichtbarkeit ist 2022 Teil einer guten Social Media Strategie.

Deshalb möchte ich deutlich sein: Wenn Du auf Social Media sichtbar sein willst, gibt es nur diesen einen Weg. Willst Du relevant bleiben oder werden, öffne Dich der wunderbaren Möglichkeit, mit Deinen Followern via Video in eine intime Resonanz zu treten.

Wenn Du schnell Mehrwert rüberbringen willst, um auch neue Follower von der Qualität Deiner Inhalte zu überzeugen, funktionieren kurze Videos perfekt.

Reflektionsfrage: Was muss ich 2022 lernen, um kurze Videos drehen und schneiden zu können?

3. Öffne die Tür – zu Deinem Netz-Zuhause.

Social Media ist das Schaufenster, in dem Du dekorierst, was ich als Follower aus Deinem Leben kennenlernen darf. Geh ruhig noch ein Stück weiter, öffne Deine Tür und lass mich in Dein Netz-Zuhause. Auf Deine Website oder Deinen Blog – dorthin, wo ich noch mehr von Dir oder Deinem Unternehmen sehen kann. Wo wir unsere Beziehung vertiefen können, ich neue Seiten von Dir entdecken darf.

Auch wenn es manchmal nervt, weil die Arbeit niemals endet: Deine Websites müssen immer auf dem neuesten Stand sein.

Die eigene Website ist wichtig.

Websites sind nicht nur deshalb toll, weil sie Dich unabhängig von den Algorithmen, Strategien und Features der Plattformen machen. Sondern auch weil sich Social Media fantastisch dafür eignet, anzuteasern, kurzweilig zu unterhalten und Ausschnitte zu zeigen – um dann gemeinsam woanders hinzugehen.

Bildlich gesprochen sitzt Du bei Instagram mit Deinen Followern an der Bar. Ihr trinkt ein paar Shots und lernt euch besser kennen. Und anschließend nimmst Du sie mit heim. Zeigst ihnen wer Du bist, wenn nicht mehr der DJ auflegt, sondern Du den Rhythmus vorgibst. Mach die Tür auf und das Licht an.

Reflektionsfrage: Kann jeder auf meiner Website sehen wer ich bin, welche Werte ich vertrete und was ich gerade mache?

4. Hör zu – lern Deine Follower wirklich kennen.

„Ich weiß, was meine Follower wollen.“ Ich glaube Dir sofort, dass Du ein Gefühl für ihre Themen und Bedürfnisse hast. Aber weißt Du im Detail Bescheid? Sprichst Du ihre Sprache?

Es ist so leicht, sich in Likes und Followerzahlen zu verlieren. Dabei sind das Beziehungsspiele, die die Plattformen erfinden, damit wir dranbleiben. Sammle keine Follower, sondern investiere in Beziehungen. Echte Nähe entsteht durch Gespräche, in denen nicht nur Storytelling, sondern vor allem Storylistening stattfindet. Dafür kannst Du die Tools der Social Media Plattformen wunderbar nutzen. Umfragen, Sprachnachrichten, Video-Messages.

Mit Tools auf Social Media ins Gespräch kommen.

Neulich habe ich meine Follower auf Instagram gefragt, was ihre größte Herausforderung bei Reels ist. Ich war mir sicher: es ist die Technik. Und war dann ganz überrascht, dass sie den ersten Schritt nicht hinkriegen, vor allem aus Zeitmangel.

80% der Antworten bezogen sich auf den Anfang, darauf überhaupt mit Reels zu starten – und auf den Faktor Zeit.

Höre Deinen Followern zu und frag Dich immer wieder: „Wem kann ich mit meinem Wissen, meinen Produkten helfen? Und wie kann ich ein Versprechen geben, das die Sprache dieser Menschen aufgreift?“

Wenn Du Deine Follower wirklich kennenlernst, ist es nicht schwer, ihnen Geschichten zu erzählen, die sie voran bringen. Merke: Deine Follower folgen Dir nicht dahin, wo Du hinwillst. Aber Du kannst Ihnen dabei helfen dort hinzugelangen, wo sie gerne hin möchten.

Reflektionsfrage: Welche Tools kann ich dieses Jahr häufiger verwenden, um mit meinen Followern ins Gespräch zu kommen?

5. Hol mich ab – da, wo ich stehe.

Nicht alleine die Pandemie hat dazu geführt, dass wir uns überwältigt fühlen. Schon davor wurde unsere Aufmerksamkeits­spanne kürzer. Wir mussten scannen, um weiter klarzukommen.

Hast Du Deine Social Media Inhalte und Deine Angebote darauf ausgerichtet? Bietest Du einen zweiten Leseweg durch Fettgedrucktes an, Zusammenfassungen, Quick-Wins? Produkte, die schnell zum Ziel führen? All das ist wichtig, um Inhalte emphatisch zu teilen.

Als ich neulich auf Instagram gepostet habe, dass ich Tutorials schaue, bat mich eine Freundin, ihr die Links zu schicken, weil ihr die Zeit zur Weiterbildung fehlt. Daraus habe ich ein neues Produkt entwickelt – unsere Onepager.

Onepager Social Media

Empathy is key.

Jetzt, wo der Stress oft immens groß ist, ist Empathie besonders wichtig. Es geht null darum, Mitleid zu haben, sondern die Gefühle anderer zu verstehen. Mit einer empathisch getriebenen Social Media Strategie holst Du Deine Follower dort ab, wo sie stehen. Mit Produkten, die ihnen heute was bringen.

Sieh Deine Follower nicht als „Deine Community“, sondern als Menschen, die sich auch so irgendwo treffen würden, weil sie viel gemeinsam haben. Das ultimative Geschenk der Sozialen Medien ist, dass Du eine Weile mit Deinen Followern verbringen und sie vielleicht sogar tiefer miteinander verbinden darfst.

Reflektionsfrage: Wie kann ich meine Kommunikation und mein Angebot auf die heutigen Bedürfnisse meiner Follower anpassen?

Ich freue mich, wenn Dir der Blogpost gefällt und Du einige Denkanstöße mitnehmen kannst. Aktuelle Themen versuche ich für Dich hier immer so aufzuarbeiten, dass Du möglichst spannende Einblicke, Ideen und Anregungen bekommst. Einen guten Start ins neue Jahr und viel Freude beim Feinschleifen Deiner Social Media Strategie 2022. 

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